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Titel BIGNIK
Claim BIGNIK

Schritt 2: Nähen

In öffentlichen Nähwerkstätten, verteilt in der Region, werden die Tücher mit freiwilligen Näher und Näherinnen aus der Bevölkerung zu sogenannten „Tuchmodulen“ zusammengenäht. Auch Schulklassen nähen mit. Nicht zuletzt auch die Heimarbeit, die seit März aktiv ist. Ein Tuchmodul besteht aus 4 zugeschnittenen Tüchern. Klettverschlüsse in den Ecken helfen dazu, die Module bei der Auslegung miteineinder zu verbinden.

Wachstum: 277 Tuchmodule aus dem Berner Oberland !

Erstmals in der BIGNIK-Geschichte wurde auch ausserhalb der Ostschweiz genäht. Die Berner Gemeinde Steffisburg hat Gefallen an der BIGNIK-Vision gefunden und liess im Mai im Rahmen der Art Container Steffisburg 2018 die Nähmaschinen rattern. Mithilfe von ca. 500 Nähwütigen und 20 helfenden Komplizinnen wurden innert 16 Tagen 277 BIGNIK-Tuchmodule produziert. Das ist ein Tuchwachstum von 10% des bestehenden BIGNIK-Tuchs. BIGartig!!!

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BIGNIK-Nähmania in der Hafenstadt Romanshorn !

Ein voller Erfolg und ein grosses Kompliment an alle TuchjägerInnen und NäherInnen: Eine Unmenge von rötlichen und weisslichen Stoffresten wurden innert 48 Stunden zu 168 BIGNIK-Tuchmodulen vernäht. Das ist ein Tuchwachstum von 7% des bestehenden BIGNIK-Tuchs. BIGartig!!!

 

Am Sonntag, 21. Mai, Punkt 11.30 Uhr wird die „BIGNIK-Flüssigkeit“ im Rahmen einer Mini-BIGNIK-Auslegung auf der Kreuzung Alleestrasse/Bahnhofstrasse ausgeleert. Alle sind zum Auslegen und gemeinsamen Picknicken eingeladen!

Ambulante Nähwerkstatt in der Kaplanei Wilen-Wartegg

 

 

Förderverein Warteggpark näht 24 Stunden an der BIGNIK-Vision

 

Seit gestern rattern in der Kaplanei Wilen-Wartegg Nähmaschinen zugunsten der Ostschweizer BIGNIK-Vision. Mit frisch gesammelten Tüchern aus der St.Galler VBSG-Tuchsammelstelle. Lanciert wurde die mehrtägige Nähsession von Ruth Gradenecker, Vereinspräsidentin des Fördervereins Warteggpark. Mit handfester Unterstützung der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vom Atelier für Sonderaufgaben, den Vätern der BIGNIK-Idee.

 

Noch bis Donnerstagabend ist die Kaplanei Wilen-Wartegg in eine ambulante Nähwerkstatt umfunktioniert. Insgesamt wird an vier Tagen genäht., 4 mal 6 Stunden. Mitnähen können alle, die Teil der BIGNIK-Vision werden wollen.  Um Warteschlangen zu vermeiden, wird geraten, eine eigene Nähmaschine mitzubringen.

 

Rohmaterial von der VBSG-Tuchsammelstelle

 

Ruth Gradenecker, Vereinspräsidentin des Fördervereins Warteggpark, transportierte das gesammelte Tuch-Rohmaterial vom St.Galler VBSG-Pavillon nach Wilen-Wartegg in die Kaplanei. Flankiert von Frank und Patrik Riklin, den beiden Vätern der BIGNIK-Idee. Die frisch gesammelten roten und weissen Tücher stammen direkt aus der VBSG-Tuchsammelstelle, welche heute von St.Gallen nach Wilen-Wartegg in die Nähwerkstatt der Kaplanei transportiert wurden.

 

An der BIGNIK-Vision mitnähen

 

Kann man das BIGNIK-Tuch mieten? Nein. Das BIGNIK-Tuch gehöre der Region und wird als Gesamtkunstwerk einmal im Jahr ausgelegt, so die Riklins. „Aber wenn der Förderverein Warteggpark ihre Fläche selber näht und mithilft, das Tuch zu vergrössern, um an der Vision dranzubleiben, dann komme es zu einer Zusammenarbeit. BIGNIK ist kein banaler Konsum. Ohne Beitrag gibt es kein BIGNIK.“ Auf dieses Angebot der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin stieg Präsidentin Ruth Gradenecker sofort ein.

 

 

 

 

Im Mai 2014 fand bereits die 5. Nähwerkstatt vor dem St.Galler Rathaus statt!

Bis jetzt sind schon mehrere Hundert Menschen aus der Region Teil des BIGNIK-Nähprozesses geworden. Insgesamt aber schon über 1000 Menschen, die u.a. den Sammlungsprozess oder die jährliche Auslegung der Tücher unterstützen.

 

Die öffentliche Nähwerkstatt vor dem St.Galler Rathaus beim Hauptbahnhof erwies sich als äusserst guter Nähplatz. Aufgrund hoher Personen- und Passantenfrequenz konnte die BIGNIK-Vision ohne laute Ansage vermittelt werden. Vorbeigehende informieren sich selbstständig, wenn die Logik einer öffentlich-installierten Nähwerkstatt nicht auf Anhieb plausibel genug erscheint. Mit Sicherheit wurde nicht zum letzten Mal vor dem Rathaus genäht. Die Näharbeit geht ja noch ein Weilchen. Genauer gesagt bis 2040!