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Das Picknicktuch für unsere Region

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Das Picknicktuch für unsere Region

BIGNIK-Tuchflutung in Basel

Die erste Tuchauslegung in einer Grossstadt ist geglückt: Am 28. September 2025 verwandelte BIGNIK den Basler Münsterhügel in eine surreale neue Wirklichkeit.

07-10-2025

Am Sonntag, den 28. September 2025, stand Basel ganz im Zeichen von BIGNIK. Über 3.000 rötliche und weissliche Tuchmodule wurden von rund 200 TuchlegerInnen ausgelegt (siehe Zeitraffer), wodurch die Tuchflutung auf dem Basler Münsterhügel zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde und den öffentlichen Raum für ein paar Stunden in eine neue Wirklichkeit verwandelte. Es war die bisher grösste Auslegung in der Geschichte von BIGNIK (siehe Video). Mehrere tausend Personen wurden vom kollektiven Kunstereignis überrascht. 

TV-Beitrag France 3: https://youtu.be/NN9CoPYJBBg

Foto: Raphael Alù

BIGNIK ist kein Service Public, sondern ein Public Service – ohne Bevölkerung würde das Projekt nicht erlebbar werden. „BIGNIK verfolgt das subversive Ziel, grosskariertes Denken und Handeln in die Gesellschaft zu bringen und scheinbar unüberwindbare Grenzen in den Köpfen der Menschen zu sprengen – in einer Zeit, in der das Kleinkarierte an seine Grenzen stösst“, so die Riklin-Brüder. Sie „nähen“ und verweben unübliche Gemeinschaften – für eine offene Stadtgesellschaft

Foto: Pascal Eisner

Was ist BIGNIK?

BIGNIK ist seit 2012 eine gesellschaftliche Langzeitperformance der St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin. Das jährlich wachsende Riesenpicknicktuch hat die Maxime: Pro Einwohner und Einwohnerin ein Tuch. Der partizipative Herstellungsprozess ist bis 2053 ausgelegt. 2024 hat BIGNIK zum ersten Mal im Wallis Fuss gefasst und erstmals die Ostschweiz verlassen. Für jede Tuchauslegung braucht es eine Komplizen- oder Trägerschaft, die sich um Projektleitung und Finanzierung kümmert und das ambulante Auslegemanöver vor Ort ermöglicht.

Die Basler Ausgabe von BIGNIK wurde durch die Regionalgruppe Nordwestschweiz des Bund Schweizer LandschaftsarchitektInnen (BSLA) angestossen, die sich für die Nutzung der Allmend und zukünftige Freiräume einsetzt und kollektive Gestaltungskultur und räumliche Transformation vorantreibt. 

Foto Credits (Luftaufnahmen): Raphael Alù
Foto Credits (Bodenaufnahmen): KEYSTONE, Atelier für Sonderaufgaben und Pascal Eisner